29.07.2016

„Haaretz“ berichtet, dass Angehörige von Friedensgruppen wie „Breaking the Silence“, „Yesh Gvul (Es gibt eine Grenze)“, „B’tselem“ („Im Angesicht“, Gen. 1,27), „Frieden jetzt“ und des „New Israel Fund“ immer häufiger physisch bedroht werden sowie durch Telefonate und Emails eingeschüchtert werden sollen.

US-Außenminister John Kerry sagt dem palästinensischen Präsidenten Machmud Abbas bei ihrem Treffen in Paris zu, dass sich die USA bis zum Ende der Amtszeit von Präsident Barack Obama im Januar 2017 um die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Israel bemühen würden. Nach den Worten des palästinensischen Chefunterhändlers Saeb Erakat würden diejenigen, die im Namen des Islams in Europa Kinder ermorden, keinen Unterschied zu denen machen, die dasselbe in Palästina tun. Die Wideraufnahme von Verhandlungen würde das komplette Einfrieren der israelischen Siedlungstätigkeit voraussetzen und die Freilassung von palästinensischen Gefangenen bedingen, die seit der Zeit vor dem Oslo-Prozess in israelischen Gefängnissen einsitzen.