03.06.2016

Die von der französischen Regierung geplante Nahost-Konferenz geht ohne konkrete Ergebnisse zu Ende. Die Außenminister der Bundesrepublik, Russlands und Großbritanniens lassen sich durch Beamte vertreten. Es wird die Bildung von Arbeitsgruppen vereinbart, die wirtschaftliche Anreize, Sicherheitsgarantien und vertrauensbildende Maßnahmen vorbereiten sollen, die Israel und den Palästinensern zugutekommen sollen. Barak Ravid spricht in einem Kommentar am 04. Juni in „Haaretz“davon, dass das Abschlusskommuniqué „verwässert“ ausgefallen sei, dass sich aber Benjamin Netanjahu keine Illusionen hingeben solle, der französische Vorstoß sei gescheitert[1].

[1]  Dazu der Kommentar „Pariser Lektionen“ in dieser Homepage.