08.05.2016

Nach einer Meldung in „Haaretz“ wird das internationale Nahost-Quartett (USA, Russland, EU, UN-Generalsekretariat) Ende Mai einen Bericht vorlegen, in dem die israelische Siedlungspolitik in der Westbank und in Ost-Jerusalem sowie die Beeinträchtigungen des Lebens der Palästinenser in der Zone C der Westbank – sie umfasst mehr als 60 Prozent des Gebiets – scharf kritisiert werde. Der Bericht, heißt es weiter, werde unter Führung der US-Administration erstellt und soll sich in die französische Initiative vom 21. Mai einfügen, zu einer internationalen Nahost-Konferenz am 30. Mai nach Paris einzuladen. Die israelische Regierung versuche, mäßigend auf den Bericht einzuwirken, der auch die Palästinensische Autonomiebehörde kritisiert, dass sie der Gewalt gegen Israelis nicht entschieden genug entgegentrete