23.05.2016

In einem Bericht befasst sich „Haaretz“ mit der geplanten Neuauflage des Textbuches für den Gemeinschaftsunterricht in israelischen Schulen. Es dokumentiere zwar unterschiedliche Stimmen zu strittigen Themen und weise auf der Landkarte die „Grüne Linie“ vor 1967 aus, enthalte aber auch gravierende Fehler. So liege die im Kleinen Dreieck liege arabische Stadt Um El-Fahm nicht in Israel, sondern jenseits der „Grünen Linie“, während die palästinensischen Städte Jenin, Tulkarem, Nablus, Qalqilya, Ramallah, Jericho, Bethlehem und Hebron zu Israel gerechnet würden. Außerdem weise die Landkarte nicht die vielen hundert palästinensischen Dörfer in Judäa und Samaria aus[1].

[1]   Malkiel Blass: Redrawing the map of Israel – all wrong, in „Haaretz” 23.05.2016. Der Autor war zwischen 2002 und 2013 stellvertretender Generalstaatsanwalt.