03.04.2016

Die Vereinten Nationen ziehen ein Drittel der israelischen Ausstellungsexponate zurück, auf denen der Zionismus als „Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes“, das nach 1.900 Jahren der Unterdrückung die Selbstbestimmung in seinem eigenen Land wiedererlangt habe, Jerusalem als „die Hauptstadt des jüdischen Volkes“ und die arabische Bevölkerungsteil als „die größte Minderheit in Israel mit 20 Prozent der israelischen Bevölkerung“ bezeichnet wird, welche „die gleichen Rechte gemäß dem israelischen Recht“ genieße. Der israelische UN-Botschafter Danny Danon bezeichnet die Einschränkungen als „unverschämt“ und beschuldigt die Weltorganisation, die „Existenz des Staates Israel als die Heimat des jüdischen Volkes untergraben“ zu wollen

Am 19. Mai verwahren sich die Delegationen arabischer und islamischer Staaten in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban ki-Moon dagegen, dass in der Ausstellung Jerusalem als die „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volkes“ bezeichnet wird.