07.02.2016

Ein Sprecher der US-Administration bestätigt indirekt einen Bericht des „Wall Street Journal", wonach Präsident Barack Obama „die Möglichkeit" prüfe, sich im UN-Sicherheitsrat für eine Resolution einzusetzen, in der die Eckpunkte für die Zwei-Staaten-Lösung definiert werden. Zuvor war es zu Spannungen wegen eines Treffens zwischen Obama und Benjamin Netanjahu anlässlich des geplanten Auftritts des Ministerpräsidenten beim „American Israel Public Affairs Committee (AIPAC)" am 18. März gegeben. Netanyahu will sich nunmehr mit einer Video-Botschaft begnügen, um sich nicht in den amerikanischen Wahlkampf einzumischen, heißt es in Jerusalem. Hintergrund ist der Streit um die Höhe der amerikanischen Militärhilfe im kommenden Haushalt. Am 09. März trifft US-Vizepräsident Joe Biden in Israel ein. Bei der Begegnung mit Staatspräsident Reuven Rivlin führt Biden aus, dass Israel nicht allein mit Gewalt der Terrorwelle begegnen solle. Nach einem palästinensischen Zeitungsbericht  soll Präsident Machmud Abbas beim Treffen mit Biden dessen Vorschläge zurückgewiesen haben.

 

In Ramallah demonstrieren Lehrer und ihre Sympathisanten gegen die geringe Bezahlung. „Das ist unser Tahrir-Platz“, wird in Erinnerung an die Proteste gegen Hosni Mubarak Ende Januar/Anfang Februar 2011 in Kairo ein Lehrer zitiert. 

 

An der tunesischen Küste kommt es zu einem Feuergefecht, bei dem 52 Menschen den Tod finden. Angehörige des „Islamischen Staates" sollen versucht haben, vom Mittelmeer aus auf das Festland vorzudringen.