22.02.2016

 

In einem Telefonat zwischen US-Präsident Barack Obama und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird vereinbart, dass ab dem 27. Februar in Syrien eine Feuerpause beginnen soll. Der militärische Kampf gegen den „Islamischen Staat“ und die „Al-Nusra-(Die den Sieg schaffen)“-Front soll allerdings fortgesetzt werden.  Der militärische Kampf gegen den „Islamischen Staat“ und die „Al-Nusra“-Front soll allerdings fortgesetzt werden. Am 23. Februar gibt Putin in einer Ansprache der Waffenruhe „eine echte Chance“. Dagegen kündigt der syrische Präsident Bashar Assad an, auch weiterhin „die Terroristen“ zu bekämpfen, während die Türkei fortfährt, die syrischen Kurden anzugreifen. Korrespondenten bezeichnen die Lage als äußerst angespannt. Am 26. Februar stimmen fast alle 100 Rebellengruppen einer auf zwei Wochen ausgelegten Waffenruhe zu.  Bis auf einige Zwischenfälle wird die auf zwei Wochen ausgelegte Waffenruhe am 27. Februar eingehalten, doch wollen Korrespondenten vor Ort nur einen „Hauch von Hoffnung“ wahrnehmen. Die neuen Verhandlungen der Syrien-Kontaktgruppe sollen nunmehr am 07. April in Genf wieder aufgenommen werden. 

 

Im Rahmen des „National Culture Basket", der 35 Prozent der Oberschüler erreicht, beabsichtigt Erziehungsminister Naftali Bennett, aus Spielen, Filmen, Musik, Literatur, Ausstellungen und Tanzdarbietungen pornographische Inhalte, Gewalt, Rassismus und Terror sowie die Beschädigung der Grundlagen des Staates Israel entfernen zu lassen. Der am „Queens College" der Universität New York Jüdische Studien und Soziologie lehrende Samuel Heilmann befürchtet in einem Gastbeitrag für „Haaretz", dass Bennetts Pläne ultraorthodoxen Einflussnahmen Vorschub leisten. Sie würden ein Monopol über Gut und Böse beanspruchen. Außerdem seien ultraorthodoxe Juden selbst an Gewalt, Terror und Rassismus beteiligt.