16.11.2016

Das Auswärtige Amt in Jerusalem kündigt die Rückkehr seines Botschafters in die Türkei an. Nach der „Mavi Marmara“-Affäre im Mai 2010 hatten die Beziehungen zwischen beiden Regierungen einen Tiefpunkt erreicht, was Israel später zu einer Entschuldigung und die finanzielle Entschädigung der Opferfamilien veranlasste[1].

[1]   Vgl. zuletzt die Eintragung am 19.09.2016.

 

Die russische Regierung beschließt den Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag gemäß dem „Römischen Statut“, um der Strafverfolgung eigener Staatsbürger wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu entgehen. Vor der Moskauer Entscheidung hatten auch die USA, China, Indien, Israel und der Sudan den ICC verlassen. Zwei weitere afrikanische Staaten behalten sich den Schritt vor.