21. September

Klaus-Dieter Frankenberger und Rainer Hermann berichten mit der Überschrift „Geopolitischer Profiteur“ über die schrittweise Verlagerung der Gewichte im Nahen Osten zugunsten Irans, die 2003 mit dem Sturz Saddam Husseins begonnen habe. Seit 2011 schufen die Spielräume in Syrien und im Irak neue Spielräume, als proiranische schiitische Kräfte die Macht übernommen hätten, die der jodanische König Abdullah II. mit dem Begriff „schiitischer Halbmond“ zwischen Teheran bis Beirut belegt habe. Nach der Zerstörung zweier Erdölförderanlagen zögere Saudi-Araien mit einem Gegenschlag, Israel jedoch würde davor nicht zurückschrecken. Nachdem Donald Trump immer weniger Veranlassung zeige, sich als abschreckende Ordnungsmacht zu präsentieren, werde sich in Syrien entscheiden, wie die Zukunft des Nahen Osten aussehen werde.