14. September

In seiner neuen Ausgabe vom 14. September berichtet DER SPIEGEL, dass in der Auseinandersetzung um den künftigen Vorsitz der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, bei der am 24. September Cem Özdemir und Kirsten Kappert-Gonther gegen Katrin Göring-Eckart und Anton Hofreiter antreten wollen, den beiden Amtsträgern vorgeworfen worden sei, sie hätten keine ausreichende Diskussion um die Anti-BDS-Erklärung des Bundestages am 17. Mai zugelassen. Die Mehrheit hatte ihr zugestimmt, die Gegenvoten wurden von Jürgen Trittin angeführt, der wenige Tage vor der Debatte im Interview mit der “taz” die wahrscheinlich breite Zustimmung mit der Furcht vor dem Antisemitismus-Vorwurf begründet hatte.

Israelische Kommentatoren sprachen im Blick auf Erklärungen wie der des Bundestages von einer “Phantomdrohung, einem harmlosen Ärgernis, geschaffen von ein paar westlichen Keyboard-Kriegern und einer Handvoll Dickhäutern”.