25. Februar

Nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Telegramm mit “herzlichen Glückwünschen auch im Namen meiner Landsleute” nach Teheran aus Anlass des iranischen Nationalfeiertags geschickt hat, beschwert sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Josef Schuster, die „Routine-Diplomatie“ scheine kritisches Denken zu verdrängen. Im Bundespräsidialamt fehle “offenbar die nötige Sensibilität”. Steinmeier hatte hinzugefügt, dass die Bundesregierung am Atom-Abkommen mit dem Iran festhalte und die Regierung in Teheran aufgefordert, “kritische Stimmen in Ihrem Lande anzuhören”. Nach einem Telefonat mit Schuster am 26. Februar sei die Angelegenheit erledigt, heißt es in Berlin.