24./25. Februar

Auf Einladung von Staatspräsident Abdel-Fattah Al-Sisi nehmen Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker, der EU-Ratspräsidenten Donald Tusk, die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, die britische Premierministerin Theresa May, der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am Gipfeltreffen der Europäischen Union und der Arabischen Liga, die 22 Mitglieder zählt, im ägyptischen Sharm El-Sheikh teil. Saudi-Arabien ist mit König Salman Bin Abdelaziz Al-Saud vertreten. Merkel hatte darauf gedrängt, dass der faktische Regent Mohammed Bin-Salam wegen seiner Verwicklung in die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggie in Ankara nicht teilnimmt. Im Mittelpunkt stehen Migration, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen, der Kampf gegen den Terrorismus sowie Libyen, Syrien und Jemen. Die Bundeskanzlerin betont das Existenrecht Israels und hält an der Zwei-Staaten-Lösung fest. Al-Sisi verwahrt sich europäische Belehrungen in Sachen Wahrung der Menschenrechte. Operative Ergebnisse des Treffens waren von vornherein nicht zu erwarten..