24. Dezember

Benjamin Netanjahu kündigt vorgezogene Neuwahlen für den 09. April 2019 an und hofft, dass die gegenwärtige Koalition erneut die nächste Regierung bilden könne; gegenwärtig regiert sie mit der Mehrheit von einer Stimme. Vor seiner „Likud“-Koalition verkündet er, dass Israel in den vergangenen vier Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht habe: Es sei zu einer aufsteigenden Macht in der Welt geworden und stehe politisch, finanziell und sozial in voller Blüte. Es habe mit Entschiedenheit das Vordringen Irans in Syrien gestoppt. Die von der „Hisbollah“ gegrabenen Tunnel würden zerstört.

Netanjahu findet für die Neuwahlen die Zustimmung von Naftali Bennett, dem Vorsitzenden der Partei „Unser Haus Israel“, bei Arye Der’i, dem Führer von „Shas“, und bei Moshe Gafni vom „United Torah Judaism“. Die „Zionistische Union“ unter Führung von Tsipi Livni, Yoel Hasson, Shelly Yachimovich und Merav Michaeli begrüßen die Ankündigung Netanjahus. Auch die Vorsitzende von „Meretz“ Tamar Zandberg und Ayman Odeh von der „Vereinigten Liste“ äußern sich zustimmend.

Das Justizministerium kündigt an, dass die Untersuchungen gegen Netanjahu wegen passiver Korruption von der Entscheidung für Neuwahlen nicht betroffen seien. Seine Chefin Ayelet Shaked gehört zu den Prätendenten der Nachfolge Netanjahus. Der ursprüngliche Termin war für November 2019 vorgesehen.