17. September:

Unter dem Druck der internationalen Isolation stimmt die Führung von „Hamas“ auf ägyptische Vermittlung hin der Wiederaufnahme von sogenannten Versöhnungsgesprächen mit „Fatah“ zu, will eventuell auf die Zivilverwaltung im Gazastreifen verzichten und spricht sich für Wahlen in beiden Teilen der palästinensischen Gebiete aus. Aus dem Umfeld des palästinensischen Präsidenten Machmud Abbas wird zurückhaltend reagiert. Zuvor hatte die Autonomiebehörde die Stromversorgung des Gazastreifens gekürzt, weil anfallende Rechnungen nicht beglichen wordenseien, die Versorgung mit Medikamenten eingeschränkt und die Zahlung der Gehälter von Angestellten ausgesetzt. Mit Kairo ist vereinbart worden, dass der Schmuggel über die Grenze der Sinai-Halbinsel unterbunden werden soll. Außerdem will die Regierung in Kairo die Lieferung von Baumaterialien und Lebensmitteln über die Grenzstation Rafah wiederaufnehmen.