21. August

Gegenüber einer Delegation der israelischen Partei „Meretz“ („Energie“) mit der Vorsitzenden Zahava Gal’on an der Spitze kritisiert der palästinensische Präsident Machmud Abbas in Ramallah die Doppelzüngigkeit der US-amerikanischen Diplomatie. Als er Donald J. Trumps Emissäre unter Leitung des Präsidentenberaters Jared Kushner getroffen habe, hätten diese immer wieder die Position der Zwei-Staaten-Lösung vertreten, sich aber geweigert, sie auch gegenüber der israelischen Regierung zu vertreten. Offenbar herrsche in der US-Administration politisches Chaos, so Abbas. Er verteidigt gegenüber Gal’on seine Entscheidung, den Gazastreifen von der Belieferung mit Elektrizität und Gas abzuschneiden. Solange „Hamas“ nicht die illegale Regierung auflöse, werde die Autonomiebehörde generell nichts an dieser Disposition ändern.