30. Oktober

„Haaretz“ berichtet, dass die „Jewish Federations of North America“ (JFNA) zwischen 2012 und 2015 aus ihrer Spendensammlung von 3,6 Milliarden US-Dollar fast sechs Millionen US-Dollar an jüdische Siedlungen jenseits der „Grünen Linie“ überwiesen haben, und zwar ungeachtet der zusätzlichen Unterstützung der dort lebenden Siedler. Die JFNA hätten das Geld über die „Jewish Agency“, die im Namen des „United Jewish Appeal“ in Israel tätig ist, sowie über das „Joint Distribution Committee“ ausgezahlt. Außerdem seien 10.000 US-Dollar an die „Friends of Ir David“ im Jerusalemer arabischen Stadtteil Silwan und 25.000 US-Dollar an die „Hebron-Stiftung“ gegangen. Zur Begründung führt das Geschäftsführende Vorstandsmitglied aus, dass „Juden immer Juden bleiben, wo immer sie leben, und wenn sie Unterstützung für soziale Zwecke oder für Bildungsaufgaben brauchen, wir das tun“. Manche Spenden sind nach US-amerikanischem Recht steuerbefreit.