06. Oktober

Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet mit der Überschrift „NRW als Hort der Israel-Gegner in der Linkspartei“ über einen Antrag der LINKEN für ihren Parteitag in Kamen, in dem die deutsche Unterstützung für die „zeitweilige und bedingte Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel“ verlangt wird. Der Regierung Benjamin Netanjahus werden „unverhohlene Annexionspläne“ vorgeworfen, zu denen die LINKE „dringend Stellung beziehen“ müsse. Die innenpolitische Sprecherin der Partei im Bundestag Ulla Jelpke sieht keinen Anlass, ihre Unterschrift zurückzuziehen. Die beiden Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger seien für Fragen nicht erreichbar gewesen. Der Berichterstatter des „Tagesspiegels“ Matthias Meisner wirft der Partei eine lange Tradition „Israel-Hass“ vor.