"Giro d'Italia" beugt sich israelischem Druck

Nach einer Meldung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, die sich auf die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) beruft, haben sich die Veranstalter des „Giro d’Italia“ der Aufforderung der israelischen Tourismus- und Kulturminister Yariv Levin und Miri Regev gebeugt, die Bezeichnung „Westjerusalem“ aus den Veröffentlichungen des Radrennens herauszunehmen und dafür „Jerusalem“ einzusetzen.

Damit verstoßen die Veranstalter gegen die UN-Teilungsresolution vom 29. November 1947, die Jerusalem und Bethlehem als ein „corpus separatum“ künftigen Friedensverhandlungen vorbehalten wollte, sowie gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrates gegen das „Basic Law: Jerusalem the Capital of Israel“, der förmlichen Annexion des Ostteils der Stadt im Sommer 1980.  

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