"Ein großartiger Job"

„Wenn Sie Boykottmaßnahmen gegen Israel fördern, seien Sie mein Gast, es ist Ihr Recht. Aber Sie werden dafür einen Preis bezahlen“, hat Ron Brummer am 05. November in seinem Vortrag „Das wahre BDS: Scheinheiligkeit, Diskriminierung und Verleumdung“ vor dem 2007 gegründeten „Israeli American Council“ in Washington, D.C., gewarnt, der 250.000 Israelis in den USA zu repräsentieren beansprucht.

Brummer, geschäftsführender Direktor des israelischen Ministeriums für Strategische Angelegenheiten und Öffentliche Diplomatie, bestätigte die Politik seiner Regierung, dass es keine Unterscheidung zwischen dem Boykott der Produkte aus den jüdischen Siedlungen der Westbank und aus Israel gebe: „Wenn Sie der Westbank – Judäa und Samaria – Investitionen entziehen wollen, müssen Sie Israel Investitionen entziehen, was bedeutet, dass Sie Israel vollständig boykottieren. Das ist genau das, was BDS-Delegitimierungs-Organisationen dieser Tage versuchen.“ BDS sei nur ein Symptom, das heutige Gesicht, das viel tiefer angelegt, mehr etabliert sowie viel älter sei und die Delegitimierung Israels als jüdischen Staat, als die Heimat des jüdischen Volkes beabsichtige. Brummer verwahrte sich strikt gegen die Behauptung „Weil Sie in der Westbank tätig sind, verletzen Sie Menschenrechte.“

Er rief die US-amerikanischen Juden zu Spenden für jüdische Gruppen in Europa, in Südafrika und in Lateinamerika auf. Europa sei der Kontinent, auf dem pro-israelische Gruppen die Gesetzgebung zwingen sollten, dem Beispiel von 24 US-Bundestaaten zu folgen: „ein großartiger Job“. Wenn eine Firma die Westbank boykottiere, verliere sie in die zehn Millionen gehende Aufträge in den USA, drohte Brummer. „Wir müssen aus der Defensive heraus und aggressiv werden.“

 

Quelle: http:/mondoweiss.net