Neuer Vorstand des "diAK" gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des „Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten e.V. (diAK)“ am 30. April 2016 in Berlin ist für die kommenden zwei Jahre der neue Vorstand mit dem Verleger Rainer Zimmer-Winkel an der Spitze, Bernd Asbach als seinem Stellvertreter sowie mit Dr. Steffen Hagemann, Dr. Angelika Timm, Marianne Zepp und Dr. Ulrich Luig als Beisitzer gewählt worden.

Zu den Schwerpunkten des „Arbeitskreises“, der 1977 als Protest gegen die Abhängigkeit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft von der israelischen Politik gegründet wurde, gehört weiterhin die Ermutigung der deutschen Außenpolitik zugunsten des nationalen Selbstbestimmungsrechts der Palästinenser in den seit 1967 besetzten Gebiete. Der „Arbeitskreis“ fühlt sich allen friedenspolitischen Gruppen diesseits und jenseits der Grenze vor dem Junikrieg 1967 verbunden. Insofern gilt auch der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der israelischen Staatsbürger arabischer Volkszugehörigkeit die besondere Aufmerksamkeit.

Der „Arbeitskreis“ lässt sich von der Überzeugung leiten, dass es keine Sicherheit für Israel ohne Sicherheit für die Palästinenser gibt. Beide Völker zwischen Mittelmeer und Jordan sind durch die gemeinsame Geschichte und ihre aktuelle Gegenwart aufeinander verwiesen.

Innenpolitisch verwahrt sich der „Arbeitskreis“ mit Nachdruck gegen Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.   

Nähere Informationen über die Arbeit des Vereins sind über die Email-Adresse geschaeftsstelle@diak.org und die Homepage www.diakblog.wordpress.com erhältlich.