"Bernie" Sanders zum Dritten

Bei den Vorwahlen für die US-Präsidentschaft im Bundesstaat Wisconsin siegtam am 05. April bei der Demokratischen Partei „Bernie“ Sanders und setzte sich damit zum 6. Mal in Folge gegen Hillary Clinton durch. Unter Berücksichtigung der sogenannten Superdelegierten kann Clinton danach auf 1.740 der notwendigen 2.383 Delegierten auf dem Konvent im Juli setzen, bei Sanders sind es gegenwärtig 1.055 Delegierte.

Am 07. April berichtete die Washington Post", dass Clinton von Sympathisanten und ihrem Team davor gewarnt worden sei, Sanders zu diffamieren, nachdem sie in einem Interview bezweifelt hatte, ob er ein „wahrer Demokrat" sei.

Am selben Tag meldete „Haaretz", dass Sanders vom früheren israelischen Botschafter in Washington Michael Dermer der „Blutlüge“ beschuldigt worden sei, weil er die Zahl der zivilen palästinensischen Opfer im Krieg gegen „Hamas“ im Gazastreifen im Sommer 2014 mit über 10.000 Menschen höher schätze als offiziell bekannt. Nach letzten UN-Angaben sind knapp 1.500 Palästinenser (einschließlich der Kämpfer), 67 israelische Soldaten und 5 israelische Zivilisten während des Krieges ums Leben gekommen. Dermer habe Sanders aufgefordert, sich zu entschuldigen.

Clintons Vorsprung in Meinungsumfragen sei bis auf 2 Prozent zusammengeschmolzen, melden andere Quellen. Die nächsten Vorwahlen finden am 07. April in Wyoming und am 19. April in New York statt.