Leiden die Palästinenser an einem genetischen Defekt?

In der Sitzung des UN-Sicherheitsrates kommt es am 18. April 2016 bei offenen Mikrofonen zu einem schweren Eklat zwischen den beiden Gastrednern, dem israelischen Botschafter Danny Danon und dem palästinensischen Botschafter Riyad Mansour. Während Danon die Autonomiebehörde für Terrorakte gegen israelische Zivilisten verantwortlich mache, beschuldigt Mansour die israelische Politik, Tausende Palästinenser umzubringen. Ihr Israelis „seid die Besatzer, eine Kolonialmacht. Lasst uns in Frieden“ betont Mansour unter Tränen. Der Versuch von UN-Generalsekretär Ban ki-Moon, die verbale Konfrontation zu beenden, verfängt nicht. Auch die Ordnungsrufe des chinesischen Sitzungspräsidenten Lu Jieyi verhallen. In der Debatte sollte es um den Entwurf mehrerer arabischer Staaten zur israelischen Siedlungspolitik gehen. Die Beschuldigungen Danons hinterlassen den Eindruck, dass für ihn die Palästinenser an einem genetischeh Defekt leiden, der sie in den Terrorismus und die Gewalt treibe.