Donald Trumps Abschied aus Israel/Palästina?

Nach israelischen und amerikanischen Medien- und Agenturberichten werde der am 08. November 2016 zum neuen US-Präsidenten gewählte Donald Trump den politisch-strategischen Rückzug aus dem Nahen Osten mit Ausnahme Syriens – wo er eine Verständigung mit Russland in Aussicht gestellt hat – anordnen.

So heiße es in einer der Tageszeitung „Haaretz“ zugespielten vorläufigen Einschätzung des Auswärtigen Amtes in Jerusalem, dass Trump seine Hand vom israelisch-palästinensischen Konflikt abziehen wolle, dass es jedoch letztlich auf Entscheidungen seines künftigen Beraterumfelds ankommen werde. Klar erscheine, dass der neue Präsident wie seine Vorgänger beabsichtige, den Konfliktparteien die Regelung ihrer Streitpunkte zu überlassen.

Die dem Spielkasino-Betreiber Sheldon Adelson gehörende Tageszeitung „Israel heute (Israel Ha-Yom)“ hat Trump in diesem Sinne zitiert und ergänzt, dass er palästinensische Bemühungen zugunsten einer Resolution im UN-Sicherheitsrat verhindern wolle.

Nach all dem wird der Geschäftsmann Donald Trump der israelischen Politik freie Hand in der Westbank und in Ost-Jerusalem einräumen.     

 [B1]Snahme Syriens